Sonntag, 7. Dezember 2014

Geschichte des Bonner Zeitungswesens.


Vor 125 Jahren, am 1. Dezember 1889, erschien erstmalig der General-Anzeiger unter dem heutigen Namen. Anlass genug, sich einmal mit der Geschichte des Bonner Zeitungswesens zu beschäftigen.

Titelblatt des ersten in
Bonn gedruckten Buchs
Der Buchdruck begann in Bonn – noch vor dem Zeitungsdruck – Mitte des 16. Jahrhunderts durch Laurenz von der Mülen. Die Lebensdaten dieses wohl aus Köln stammenden Druckers sind nicht greifbar, zumal seine Namensformen vielfältig sind. So taucht er in der Geschichtsschreibung beispielsweise als Laurens van der Mölen, Laurentius von der Müllen, Lorenz van der Meulen oder Laurentius Mylius auf. Gesichert ist aber, dass er 1542 in Köln ansässig war und 1543 seine Werkstatt nach Bonn verlegte. Hier druckte er noch im selben Jahr im Auftrag des Kurfürsten Hermann von Wied das Buch „Einfaltigs bedencken“. Diese wichtige Reformationsschrift war zugleich das erste Buch, das in Bonn gedruckt wurde - 33 weitere Reformationsschriften sollten noch folgen. 1547 druckte Laurenz von der Mülen „Dat gantz new Testament recht gruendlich verdütschet“ und 1550 das reformatorische „Bonner Gesangbuch“, wegen dem er nach der Wiederherstellung des Katholizismus aus Bonn „der Lutterei halber verdrewen“ wurde.

Kurz nach 1581 ließ sich der bedeutende Publizist Michael Freiherr von Aitzing (Eyzinger) zu Schrattenthal in Bonn als Historiograph des Kurfürsten Ernst von Bayern nieder. Seine ab 1584 herausgegebenen „Relationes Historicae“ mit Nachrichten über Wirtschaft, Politik und militärischen Auseinandersetzungen erschienen bis 1593 halbjährlich und 1594–1597 jährlich zur Frankfurter Messe, was ihnen den Namen „Messrelationen“ einbrachte. Sie gelten allgemein zu den frühesten Vorformen der Zeitschriften. Doch erschienen sie nicht in Bonn, sondern in Köln und Frankfurt. Dennoch ist Aitzing, der 1598 in Bonn verstarb, hier erwähnenswert.

Titelblatt einer von Jansen
gedruckten Schrift

Abb. aus: J. Niesen,
Bonner Personenlexikon, 2011.

In Bonn selbst errichtete erst 1652 wieder ein Buchdrucker seine Werkstatt (in der Brüdergasse), nämlich der aus den Diensten Fürstbischof Ferdinands aus Münster kommende Heinrich Jansen, der dazu – wie es in den Ratsprotokollen heißt – „wegen einer erkauften Druckereyen“ eine Schuld von 164 Reichstalern auf sich nehmen musste. Jansen, der vorwiegend amtliche Drucksachen für den Kurfürsten druckte, wurde 1656 für ein Jahresgehalt von 140 Reichstalern in das Beamtenverhältnis aufgenommen. War zunächst nur vom „Typographus Bonnensis oder Buchtrucker“ die Rede, so wurde Jansen 1663 als erstem Bonner Drucker der Titel eines Hofbuchdruckers zuteil. 1684 starb er in Bonn. Das Amt des Hofbuchdruckers ging 1689 auf seinen (vermutlichen) Sohn Heinrich Tilmann Jansen über, der neben amtlichen Verordnungen auch Textbücher für das Hoftheater und Druche für das Schultheater der Bonner Jesuiten druckte. 1698 erschien die von ihm gedruckte „Policey Ordnung der Stadt Bonn“.

Wegweisend für den Bonner Zeitungsdruck war das Auftreten der Familie Rommerskirchen. Der Erste, Leonard Rommerskrichen war 1685 in Köln geboren, wo er um 1720 eine eigene Buchhandlung besaß. 1725 ließ er sich in Bonn in der Nähe des Rathauses nieder und erhielt von Kurfürst Clemens August Privileg und Bestallung als kurfürstlicher Hofdrucker. In der Bestallungsurkunde vom 15.12.1725 wird sein jährliches Gehalt mit „150 Reichstaler, quartaliter ausgezahlt“ angegeben. Ferner standen ihm aus der Oberkellnerei „acht Malder Roggen und acht Malder Gerste“ zu. Rommerskirchen erhielt das Privileg „zu Druckung der in Unsrem Erzstift ausgehender Bücher“ und war verantwortlich für die „Verschaffung und Lieferung denen Gymnasiis jährlichs im Erzstift austheilender Praemiorum oder sogenannter güldenen Bücher“. Sein erster Druck war die „Ernewerte Chur-Cöllnische Cantzeley-Ordung“ von 1726. Dieser älteste rheinische Verlag überhaupt war der Anfang des Verlagshauses Rommerskirchen-Neusser, das noch heute den Bonner General-Anzeiger herausgibt. Am 20.10.1738 starb Leonard Rommerskirchen in Bonn.

Sein Sohn Ferdinand, 1730 in Bonn geboren, war beim Tod des Vaters erst acht Jahre alt, weshalb zunächst Rommerskirchens Witwe, auf die das Privileg ihres Mannes übergegangen war, den Verlag bis zu ihrem Tod 1741 weiterführte, der dann an eine Erbengemeinschaft fiel. 1746/47 gelang es Bernhard Hilbertz, seit 1735 Buchhändler in Bonn, das Privileg für den Druck und Vertrieb einer öffentliche Zeitung zu erlangen, das er 1747, nach der Verständigung mit den Erben durch den Kurfürsten erhielt. Noch im Februar desselben Jahres gab er die erste Bonner Zeitung heraus: den Auszug Europäischer Geschichten“. Eine weitere Zeitung des Verlagsprogramms war die moralisch-satirische Wochenschrift „Morpheana oder Traumgesichte im Reiche der Tiere“. Bereits 1749 scheint Hilbertz seine verlegerische Tätigkeit eingestellt zu haben; um 1762 ist er vermutlich in Bonn gestorben. Der „Auszug Europäischer Geschichten“ war der Auftakt zu einer ganzen Reihe zum Teil konkurrierender Zeitungen, die oft auch nach kurzer Zeit wieder eingingen, wie beispielsweise die 1780 begründete „Bönnische Literatur- und Kunstzeitung“ von Johann Peter Eichhoff oder die „Gazette de Bonn“, die nur ein Jahr lang erschien.

Wöchentliche Bönnische Anzeige,
Bonn 1767

Abb. aus: J. Niesen,
Bonner Personenlexikon, 3. Aufl. 2011.
1746 übernahm der erst 16-jährigen Ferdinand Rommerskirchen als Hofbuchdrucker die Druckerei seines Vaters, die er mit zwei Setzern, einem Drucker und einem Lehrling weiterführte. Neben den üblichen kurfürstlichen Drucksachen druckte er vor allem 1763–1770 die zweimal wöchentlich erscheinende Wöchentliche Bönnische Anzeige von gelehrten Sachen, Staats-Begebenheiten und vermischten Neuigkeiten“ – die als zweite Bonner Zeitung zu gelten hat – und seit 1770 den „Bönnischen Sitten- Staats- und Geschichtslehrer“, dessen Lebensdauer gerade einmal zweieinhalb Jahre betrug. Ab 1772 brachte er das Gnädigst privilegirte Bönnische Intelligenzblatt“ heraus, dessen Erscheinen aber 1794 mit dem Einmarsch der Franzosen eingestellt werden musste. Zwischenzeitlich war Ferdinand Rommerskirchen am 22.1.1777 in Bonn verstorben.

Mit dem Tod des Vaters ging das kurfürstliche Privileg auf den siebenjährigen Heinrich Joseph über. Da seine Mutter jedoch noch im Sterbejahr den ehemaligen Gehilfen ihres Mannes, Johann Friedrich Abshoven, geehelicht hatte, führte dieser Verlag und Druckerei weiter. 1778 erhielt er den Titel eines Akademiebuchhändlers und -druckers mit dem Alleinverkaufsrecht aller bei der Akademie vorgeschriebenen Bücher sowie dem Alleinverlagsrecht aller kurkölnischen Schulbücher. 1790 wurde er Mitglied der Bonner Lesegesellschaft, deren Drucksachen er ebenfalls herstellte. Seit 1796 gab Abshoven als Fortsetzung des eingegangenen Intelligenzblattes die „Bonner Zeitung“ heraus sowie die „Bonner Dekadenschrift“, in der der „Bürger Abshoven“ die Grundsätze der französischen Revolution in gemäßigter Form darstellte. Als Befürworter der neuen Zeit trat er 1797 in den Bonner Stadtrat ein und wurde 1798 zu dessen Präsidenten gewählt, doch bat er noch im Dezember desselben Jahres wegen Unzufriedenheit um Entlassung aus seinem Amt. 1799 scheint er in Bonn gestorben zu sein.

Sein Stiefsohn Heinrich Joseph Rommerskirchen war zwischenzeitlich nach Köln gezogen und überließ seinen Anteil am Bonner Geschäft seiner Schwester Catharina, die 1801 den aus einem alten Bonner Fährschiffergeschlecht stammenden Peter Neusser (geb. 1772) heiratete, der seine Ausbildung als Drucker vermutlich bei Abshoven absolviert hatte und nun das Geschäft übernahm. Brachte er zunächst vorwiegend den „Bonner Sack-Kalender“ – ein Kalendarium der Heiligenfeste und Verzeichnis der Häuser und Behörden mit den in ihnen tätige Personen – und das Bonner Adressbuch heraus, so setzte er sich später stark für die deutsche Literatur ein und verlegte eine „Sammlung der Lieblingsdichter Deutschlands“. 1808 gab er erstmals das „Wochenblatt des Bönnischen Bezirks“ heraus, das drei Jahre lang sonntäglich erschien, bis es wegen der französischen Zensur nicht genügend Abnehmer fand und eingestellt werden musste. 1813 erschien es erneut, doch durfte nun höchstens noch über Pariser Moden berichtet werden. Seit 1814 erschien die Zeitung im befreiten Bonn als „Bonner Wochenblatt“. 1843 verstarb Neusser, dessen Name bis heute mit dem „General-Anzeiger“ verbunden ist.

Sein 1808 geborener Sohn Johann Neusser war bereits einige Jahre im väterlichen Betrieb tätig, als er ihn 1840 ganz übernahm. Es gelang ihm, das seit 1843 täglich erscheinende „Bonner Wochenblatt“ über die Zeit der 1848er Revolution zu retten, in der die Existenz des Blattes auf dem Spiel stand. In dieser Zeitung, die seit 1859 den Titel „Bonner Zeitung“ trug, druckte Neusser nicht nur politische Nachrichten ab, sondern kommentierte sie auch in einer „Politischen Wochenübersicht“, zunächst in heftiger Opposition zum neuen Ministerpräsidenten Bismarck. Seit 1874 überließ Neusser die Zeitung gänzlich seinem Sohn Hermann (geb. 1839) und zog sich zurück, bis er am 23.9.1887 verstarb.

Hermann Neusser
Hermann Neusser übernahm 1870 die Leitung des väterlichen Zeitungsunternehmens, zunächst noch gemeinsam mit seinem Vater, das er 1872 in das ehemalige Haus der Familie Breuning (Eleonore Breuning war eine Klavierschülerin und enge Freundin Beethovens) an den Münsterplatz verlegte (heute befindet sich dort der Kaufhof), wo sich auf seinen Vorschlag hin am 24.2.1889 der Verein Beethoven-Haus konstituierte, um das baufällig gewordene Geburtshaus Ludwig van Beethovens vor dem Abbruch zu bewahren. So ist es vor allem Neussers Verdienst, dass das bedeutende Haus in der Bonngasse bis heute erhalten werden konnte. Nachdem Neusser 1891 seinen gesamten Buchverlag wegen Unrentabilität an die Buchhandlung Fritz Cohen (später Bouvier) verkaufen musste, konzentrierte er sich ganz auf den Zeitungsverlag, den er jedoch ebenfalls gezwungen war, am 31.9.1891 eingehen zu lassen. Zuvor hatte er allerdings eine „Aktiengesellschaft Generalanzeiger für Bonn und Umgegend“ gegründet, die jetzt unter seiner Direktion als Nachfolgeblatt der „Bonner Zeitung“ den neuen, täglich erscheinenden „General-Anzeiger“ herausbrachte. Diese neue Zeitung war von Neusser bewusst als „Volks- und Familienblatt“ in Konkurrenz zu den damals vorherrschenden politischen Zeitungen konzipiert worden. Bis heute besteht der „General-Anzeiger“ als Tageszeitung fort.

Nachdem Neusser am 13.3.1909 verstorben war übernahm sein Sohn Hermann Neusser (der Zweite) das Erbe. Nach seiner Teilnahme am Ersten Weltkrieg gelang es ihm, gemeinsam mit seinem Bruder Peter (gest. 1937), den Betrieb durch die schwere Zeit der Nachkriegsjahre, Inflation und Wirtschaftskrise zu führen. Dank seiner technischen Begabung trieb er den Ausbau der Druckerei weiter und erneuerte den Maschinenpark. 1927 hatte der General-Anzeiger bereits eine Tagesaufl. von 45.000 Exemplaren erreicht. Während des Nationalsozialismus kämpfte Neusser um die Existenz seiner Zeitung und gegen das Bemühen der NS-Stellen, den Verlag übernehmen zu können. Weder Angriffe der Partei, noch Anpöbelungen wie etwa der Aufzug einer SA-Kapelle vor dem Verlagshaus mit dem Lied „Muss i denn zum Städtele hinaus“ konnten den Verleger mürbe machen. Trotzdem sank die Auflage bis 1936 auf 16.000 Exemplare.

Titelblatt des heutigen General-Anzeigers
Abb. aus: J. Niesen, Bonner Personenlexikon, 3. Aufl. 2011.

Am 19.9.1937 starb Neusser und sein 1917 geborener Sohn mit dem mittlerweile traditionellen Vornamen Hermann (der Dritte) folgte seiner Spur. 1944 wurde der Verlag genötigt, den „Westdeutschen Beobachter“ eine Woche lang zu drucken. Die eigene Zeitung, die ihren Namen „General-Anzeiger“ ablegen musste und nun „Bonner Nachrichten“ hieß, durfte nur gedruckt werden, wenn das Erscheinen der Gaupresse garantiert war. Am 18.10.1944 wurde das Verlagshaus durch Bomben vernichtet und man wich nach Andernach und Siegburg aus, um – teilweise mit Handpressen – weiter drucken zu können. 1945 kam Neusser aus dem Krieg zurück und baute das Unternehmen mit seinem Schwager wieder auf. Am 1.10.1949 erschien die Zeitung wieder unter dem altgewohnten General-Anzeiger-Kopf. 1952 wurde in der Wesselstraße ein modernes Zeitungsgebäude errichtet, dass Druckerei und Redaktion in einem Haus vereinte. 1961 wurde eine Buntdruckgruppe an die Rotation angebaut und 1968 der Druck in ein neues Gebäude in die Robert-Kirchhoff-Straße verlegt. 1986 erhielt Neusser das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, 1997 wurde er mit dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Bonn geehrt, und 1998 erhielt er den Rheinlandtaler des Landschaftsverbands Rheinland. Am 10.5.2002 verstarb er in Bonn.

Heute wird das Unternehmen in der siebten Generation der Familie geleitet.

Peter Hauptmann
Abb. aus: J. Niesen,
Bonner Personenlexikon, 3. Aufl. 2011.
Parallel gab es natürlich auch andere wichtige Bonner Zeitungen, wie die 1871 vom Bonner Verleger Peter Hauptmann (1825–1895) mitbegründete „Deutsche Reichszeitung“, die als Organ der katholischen Bevölkerung Bonns eine kirchenpolitisch wichtige Aufgabe erfüllte. Zugleich vertrat sie über die Grenzen Bonns hinaus den neuen Typus einer konfessionell gebundenen Zeitung. 1874 gründete Hauptmann die wöchentlich erscheinende Zeitung „Deutsches Vaterland“. Sein Sohn Carl Hauptmann (1853– 1933) trat 1888 in das väterliche Unternehmen ein. Genoss die Deutsche Reichszeitung zu Zeiten seines Vater noch hohes Ansehen, so hatte Carl mit dem Niedergang der Zeitung zu kämpfen. Besonders die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und die Inflationszeit machten Hauptmann schwer zu schaffen. Daneben hielt er seit 1889 zudem die Hälfte der General-Anzeiger-Aktien weniger einer. Aus Unzufriedenheit mit der Ausgestaltung der Zeitung zog Hauptmann sich aus der Aktiengesellschaft zurück und brachte als Gegenentwurf seit 1891 den „Bonner Stadtanzeiger“ heraus. Hauptmann, der weder Rotationsmaschinen noch weitere moderne Einrichtungen besaß, konnte jedoch nicht mit dem „General-Anzeiger“ konkurrieren, und der Erfolg blieb aus. Deshalb vereinigte er 1894 den Stadtanzeiger mit der „Bonner Volkszeitung“, die er wiederum beide 1906 mit der „Deutschen Reichszeitung“ verschmolz. 1921 zog Hauptmann sich von allen Geschäften zurück und widmete sich vorwiegend seinen historischen Studien. Die „Deutsche Reichszeitung“ ging 1927 samt der Druckerei in den Besitz von Heinrich Köllen (Köllen-Druck) über, der die Zeitung aufgrund einer Verordnung des Reichsverbands der deutschen Zeitungsverleger 1934 in „Mittelrheinische-Landeszeitung“ umbenannte.

Natürlich wäre zum Bonner Zeitungswesen noch viel mehr zu sagen, doch würde das erheblich zu weit führen. Verständlicherweise kann hier nur ein kurzer Überblick gegeben werden.

Kommentare:

  1. Hallo Josef,
    ich bin über die Bonner Blogs auf Deinen Blog gestoßen. Für mich ist Dein Blog eine wahre Fundgrube, da ich auch über geschichtliche Themen schreibe. So hatte ich in meinem Themenspeicher stehen, etwas über die Königskrönung von 700 Jahren zu schreiben. Dazu war Dein Post sehr wertvoll. Ich habe heute auch etwas darüber geschrieben. Ich hoffe, ich habe nicht zu viel von Deinem Post abgeschrieben.

    Grüße und schönen Abend
    Dieter

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  2. Vielen Dank für diesen ausführlichen Beitrag, hat mir für mein Schulreferat über den General-Anzeiger sehr geholfen!!

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